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Adeje Interessant ist die barocke Pfarrkirche Santa Ursula mit einer Sammlung wertvoller Gobelins (die von Nonnen teils sehr schön, teils gar nicht restauriert wurden), der bemalten Holzdecke und dem vielfarbigen Altaraufsatz. Viel faszinierender Jedoch ist der nordöstliche Barranco del Infierno, die Höllenschlucht, zu der man von Adeje kommt - zu Fuß. Die Schlucht bietet eins der schönsten landschaftlichen Erlebnisse der Insel. Das Auditorium Teneriffas, eine Realität Das spektakuläre Auditorium Teneriffas wurde am 26. September 2003 von Seiner Majestät Prinz Felipe de Asturias eingeweiht. Das Meisterwerk wurde von dem angesehenen und berühmten Architekten und Ingenieur Santiago Calatrava entworfen. In dieser einzigartigen Räumlichkeit befindet sich der Sitz des Symphonieorchesters Teneriffas (Orquesta Sinf´´onica de Tenerife , OST) das mit einem glanzvollen und dauerhaften Programm, das sowohl klassische als auch gegenwärtige Musik einschleißt, beabsichtigt, ein wichtiges Kulturzentrum zu werden. In diesem Rahmen werden auch Aufführungen wie ethnische Musik, Tanz, Oper, etc. angeboten. Das extravagante Aussehen des Auditoriums, oft als neues Symbol der Stadt und der Insel bezeichnet, steht als Beispiel für die neuen und schönen gegenwärtigen Bauten, die es in der Hauptstadt der Insel zu entdecken gibt: Präsidentschaftsregierungssitz (Presidencia del Gobierno Autónomo) von Artengo-Menis-Pastrana (AMP) oder das Internationale Messezentrum (Centro Internacional de Ferias y Congresos de Tenerife), ebenfalls von Calatrava entworfen. Im gleichen Stadtteil (Cabo Llanos) befindet sich der Parque Marítimo César Manrique, der eine Art Freibad mit natürlichen Schwimmbädern darstellt, die Meereswasser enthalten. Entworfen von dem beliebten Künstler César Manrique, der der anlage seinen Namen gibt, hat sich der Badeort in ein wichtiges Freizeitzentrum für Einwohner und Besucher entwickelt. Quelle: La Gaceta de Canarias Bajamar - Badelandschaft an der Felsenküste Das ist die große Attraktion, die der kleine Küstenort Bajamar zu bieten hat. Auch und gerade dann, wenn starke Brandung das Baden am Strand erschwert oder gar unmöglich macht, ist die Badelandschaft an der Promenade von Bajamar ideal, um das Meer zu genießen und sich geschützt durch starke Mauern und Felsen den Naturgewalten zu nähern. Man sollte Bajamar keinesfalls nach dem Eindruck beurteilen, den man bekommt, wenn man mit dem Auto hindurchfährt. Die etwas beschwerliche Parkplatzsuche wird belohnt mit einer vielseitigen und harmonisch gestalteten Anlage von Meerwasserschwimmbecken, die großen und kleinen Wasserratten eine ausgedehnte Spielwiese bietet. Da gibt es zwei große Meerwasserbecken von zusammen 500 Kubikmetern Fassungsvermögen, einen durch eine Mole geschützten, aber zum Meer hin offenen, feinsandigen Ministrand und etwas erhöht auf der Promenade ein flaches Kinderbecken für die Allerkleinsten. Die Fläche zwischen den beiden großen Pools liegt so niedrig, dass sie bei Flut, wenn die Brandung über die Beckenränder hereinbricht, knietief unter Wasser steht. Kindern macht es einen Heidenspaß, dort mit den überkommenden Wellen zu spielen und sich von der Gischt besprühen zu lassen. An der Promenade ist zur Zeit auch ein Ausstellungszelt aufgestellt, wo unter dem Motto "Azul Marino", "Meerblau", Meerwasseraquarien mit der Unterwasserflora und -fauna Teneriffas gezeigt werden. Auch eine ausgesfte Schildkröte, ein kleiner Hai, Haigebisse, der riesige Wirbel eines Wals und viele andere Exponate werden dort noch bis Mitte September gezeigt. Außerdem gibt es einen Stand, wo Kinder malen und basteln können. Es gibt auch gute, neu renovierte Duschen und Toiletten;für sechzig Cent darf man dort zweimal austreten und einmal duschen - ein originelles und innovatives Kombiangebot ... In Bajamar geht es im Allgemeinen eher ruhig zu, jetzt in den Sommermonaten jedoch kommen viele Spanier und Canarios hierher, um die Ferien zu genießen. Im restlichen Teil des Jahres ist das Dorf bei Nordeuropäern, vor allem bei Deutschen reiferen Alters, sehr beliebt als Refugium, um dem kalten Winter in der Heimat zu entgehen. Der Badeort ist vom Massentourismus verschont geblieben, außer auf ein pulsierendes Nachtleben muss man dort jedoch auf nichts verzichten. Es gibt zahlreiche Restaurants, die von der Pizza bis zu fangfrischen Fischspezialitäten alles bieten, was man gewohnt ist. Einige Lädchen, Supermärkte, Frisöre und ein Stand mit frischem Obst auf der Hauptstraße sorgen dafür, dass man vor Ort alles vorfindet, was man im Urlaub braucht, ohne die Nachteile einer "Touristenfalle" in Kauf nehmen zu müssen. Bajamar liegt im Schatten der beeindruckenden Felsmassive des Anagagebirges. Von hier aus kann man wunderbare Wanderungen durch diese großartige Naturlandschaft unternehmen. Mit dem Auto erreicht man Bajamar über die Nordautobahn. Auf der Höhe von La Laguna wählt man die Ausfahrt Richtung Tegueste und Tejina. Ab Tejina ist Bajamar ausgeschildert (bei Sichtkontakt zum Meer rechts halten). Von Puerto de la Cruz aus kommend kann man auch schon in Tacoronte abfahren. In der Ortsmitte biegt man zwischen einem Kiosk mit Bushaltestelle und einem Chinarestaurant nach links auf die Landstraße nach Tejina ab und folgt dieser etwa fünf Kilometer lang (am Bauernmarkt von Tacoronte vorbei) nach Tejina. Mit dem Bus nimmt man von Puerto de la Cruz aus zunächst die Linie 102 nach La Laguna und vom dortigen Busbahnhof aus die 105 nach Bajamar (Endstation Punta del Hidalgo). Dieser Bus fährt bis in die Nacht hinein, um 23.40 Uhr geht der letzte Bus zurück nach La Laguna. Vom Busbahnhof in Santa Cruz aus fährt die 105 direkt alle halbe Stunde nach Bajamar. Buenavista del Norte - Im Schatten des Teno Buenavista del Norte liegt in einer Ebene im äußersten Nordwesten der Insel, der sogenannten "Isla Baja". Hier herrscht ein sehr mildes Klima mit nur geringen, jahreszeitlich bedingten Schwankungen. Traditionell ist die Umgebung von Buenavista ein Landwirtschaftsgebiet, in dem der Fischfang nur eine untergeordnete Rolle spielt. Bananenplantagen prägen heute das Landschaftsbild. Wegen des Wasserreichtums dieser Region, konnte hier im sechzehnten Jahrhundert sogar Zuckerrohr angebaut werden. In der Gegend wird auch Bergbau betrieben, eine Bergkuppe ist durch Steinbrüche, die der Gewinnung von Straßenbaumaterial dienen, wie ein Kuchen auseinander geschnitten worden. Das Gemeindegebiet besteht zu dreiviertel aus Naturschutzgebieten, das wichtigste ist der Naturpark "Parque Rural de Teno". Der kleine, friedliche Ort Buenavista del Norte gruppiert sich um eine Plaza mit einem anmutigen Pavillon, auf der sich das Dorfleben abspielt. Es gibt ein paar kleine Cafés und Lädchen. Die Kirche Los Remedios wurde 1513 erbaut. Ein Brand im Jahre 1996 zerstörte ihren Innenraum leider vollständig, das Gebäude selbst konnte jedoch gerettet werden. Gleich um die Ecke liegt das Rathaus mit seinem hübschen kanarischen Balkon. Ein Abstecher zum alten Leuchtturm am nordöstlichsten Ende der Insel, zur Punta del Teno, lohnt sich. Man erreicht die etwa zehn Kilometer von Buenavista entfernte Landspitze über eine schlecht ausgebaute Strasse, die auf eigene Gefahr zu befahren ist. Indes der Weg lohnt sich, denn es handelt sich um einen ganz besonderen Platz. Das Wasser hier ist kristallklar und oft türkisfarben, wie sonst nirgendwo auf Teneriffa. Ein paar hundert Meter links der Punta gibt es einen kleinen steinigen Strand. Die Punta de Teno soll in Zukunft für Besucher noch attraktiver gemacht werden. Zunächst war ein unterirdischer Gang zur Spitze hinaus geplant, der durch Fenster die Beobachtung des Meeresgrundes ermöglichen sollte. Diese Idee wurde wegen der negativen Auswirkungen auf die Umwelt verworfen. Nun wird ein Besucherzentrum gebaut, das auch Hallen für Fischerei und verschiedene Wassersport-Arten sowie für wissenschaftliche Forschungsprojekte beherbergt. In der Besucheraula sollen den Ausflüglern dann die Naturschönheiten der Steilküste von Los Gigantes und des Tenogebirges, das der geologisch älteste Teil der Insel ist, nahe gebracht werden. Im alten Leuchtturm wird ein Meeresmuseum untergebracht und auch der kleine Fischerhafen wird wieder hergerichtet. Für Naturfreunde werden einige Wanderwege entlang der Küste angelegt. Die Felsenküste der Isla Baja bietet noch weitere Attraktionen. Zu beiden Seiten des neuen Leuchtturms bilden tiefe Furchen in den Klippen natürliche Schwimmbecken. Das Schwimmen zwischen den bizarren Lavaformationen dieser Becken ist ein ganz besonderes und einzigartiges Erlebnis. Der Weg zu diesen sogenannten "Charcos" ist jedoch zum Teil mit kleineren Kletterpartien verbunden. Es empfiehlt sich, Badeschuhe mitzunehmen. Für Besucher mit gehobenen Ansprüchen bietet das Gemeindegebiet Buenavista einen schönen Golfplatz, der über die Landstrasse TF - 445, die von Buenavista zur Punta del Teno führt, zu erreichen ist. Malerisch ist der 18-Loch-Platz vom Massiv des Tenogebirges und dem Atlantischen Ozean umgeben. Von dem erhöht liegenden Clubhaus blickt man über das Meer und den Platz mit seiner Wasserlandschaft aus kleinen Teichen und Wasserfällen. Fünf der Greens befinden sich direkt an der Steilküste und bieten dem Spieler atemberaubende Ausblicke. Nach Buenavista gelangt man, indem man von Puerto de la Cruz bzw. Santa Cruz aus auf der Nordautobahn TF-5 in Richtung Icod de los Vinos fährt. Von dort aus führt die Landstrasse TF-42 durch Garachico und Los Silos nach Buenavista. Von Puerto aus sind es etwa dreißig, von Santa Cruz aus rund 70 Kilometer Fahrt. Von Santa Cruz aus fährt die Buslinie 108 der TITSA etwa alle zwei Stunden über Puerto nach Buenavista, von Puerto de la Cruz aus außerdem auch stündlich die Linie 363. Camping, Strand und Spaziergänge am Meer Mesa del Mar ist ein Platz von der Größe eines Fußballfeldes am Fuße einer hohen Steilküste direkt am Meer. Gesäumt wird der "Meerestisch" von einigen hohen Appartementhäusern, die sich eng an die steilen Felsen schmiegen und sicherlich keine Chance auf einen Architekturpreis haben. Hier gibt es ein schönes Meerwasserschwimmbecken. Der früher eher hässliche Parkplatz, der den Hauptteil der Fläche einnimmt, ist gerade neu gestaltet worden und bietet nun einen ansprechenden Anblick. Es gibt beschattete Bänke, von denen man über das Meer und die Felsen schauen und unvergleichliche Sonnenuntergänge genießen kann. Auch der Bereich um das Schwimmbecken wurde verschönert, mit Duschen ausgestattet und die Steinflächen zum Sonnenbaden mit Holzrosten bedeckt. Wer früher schon einmal dort unten war, wird angenehm überrascht sein, wie sehr sich der Ort zum besseren verändert hat. Linker Hand ist das zwölfstöckige Appartementhaus "Mar y Sol" wie eine Fortsetzung der Klippen fast ins Meer hinein gebaut. Durch den blauen Anstrich verschmilzt das Gebäude optisch mit Meer und Himmel und so wird die Störung des Panoramas ein wenig abgemildert. Playa de la Arena Geht man am Meer entlang um diesen großen, blauen Klotz herum oder vom Parkplatz aus durch den Tunnel, gelangt man zu einem schwarzsandigen Strand in einer schönen von Steilwänden und schwarzen Felsklippen geprägten Kulisse, der Playa de la Arena. Auch dieser Strand wurde neu gestaltet, die sanitären Einrichtungen wurden renoviert und eine Rotkreuzstation eingerichtet. Es gibt einen kleinen Spielplatz, Basketballkörbe und eine Strandbar. Die Playa de la Arena wurde aufgrund dieser Modifikationen mit der blauen Flagge für gute Strandqualität ausgezeichnet. Das Schönste an Mesa del Mar ist jedoch die mit Natursteinen gepflasterte Promenade, die vom Strand aus über einen Kilometer direkt am Wasser entlang führt. An der Promenade findet man noch einige natürliche Steinbecken, in denen bei Ebbe das Wasser zurückbleibt und die - je nach Größe - zum Baden oder Planschen einladen. Bahia de la Garanona Am Ende des Uferweges angekommen, könnten sportliche Zeitgenossen bei beginnendem Niedrigwasser über große Felsen, unwegsames Gelände und einen Felsvorsprung zu einem weiteren Strand klettern. Dieser schöne entlegene und absolut ruhige von der steilen Felsküste gesäumte schwarze Sandstrand verfügt über keinerlei Versorgungseinrichtungen. Vor allem junge Leute und Sonnenanbeter, die ungestört sein möchten, kommen hierher. Man sollte darauf achten, den Rückweg bei Tageslicht anzutreten und bevor das Wasser zu hoch steigt. Dies gilt vor allem bei hoher Brandung. Für beide Strände gilt, wie für die meisten kanarischen Playas, dass man nicht weit hinaus schwimmen sollte, da es hier zu starken Strömungen kommen kann, die der unerfahrene Badegast nicht einschätzen kann und oft auch zu spät bemerkt. Campingplatz mit Restaurant An der Promenade befindet sich auch der Campingplatz "Playa de la Arena". Besucher, die kein Zelt dabei haben, können sich dort auch in kleinen Holzhütten einmieten. Das Auto muss man auf dem Parkplatz von Mesa del Mar zurücklassen und die letzten zweihundert Meter zu Fuß zurücklegen. Nur vormittags gibt es die Möglichkeit durch den Tunnel zum Campingplatz zu fahren, um das Gepäck auszuladen. Vor allem Einheimische nutzen Mesa del Mar zum spazieren gehen und baden, deshalb ist der sonst eher ruhige Platz in den Ferienmonaten Juli und August total überlaufen. Auf der Betonbefestigung um das blaue Appartementhochhaus treffen sich regelmäßig viele Angler. Dort gibt es auch eine rustikale Bar, den "Peje Verde", und einen Kran um Sportboote zu Wasser zu lassen. Ab und an landen auch Paraglider auf dem Strand oder dem Parkplatz, die von El Sauzal oder Tacoronte aus gestartet sind. Man erreicht Mesa del Mar, indem man von der Nordautobahn TF-1 zwischen Santa Cruz und Puerto de la Cruz die Ausfahrt Tacoronte nimmt und im Ort beim Kiosk und der Hauptbushaltestelle gegenüber der Bar Tranvia abbiegt. Nach etwa zwei bis drei Kilometern ist Mesa del Mar ausgeschildert. Das letzte Wegstück führt in engen Serpentinen die hohe Steilküste hinunter. Mit dem Bus nimmt man zuerst Linie 101, die zwischen Santa Cruz und Puerto de la Cruz über die Dörfer verkehrt, steigt mitten in Tacoronte am Kiosk bzw. schräg gegenüber aus und muss dann zu einer anderen (!) Haltestelle laufen, die sich vom Kiosk aus etwa hundert Meter die Hauptstraße entlang (wenn man auf den Kiosk schaut nach links) in der zweiten, bergab führenden Querstraße befindet. Linie 21 fährt nach Mesa del Mar, Linie 23 zum Fischerdorf El Pris, von wo aus man in etwa zwanzig Minuten über einen grob gepflasterten, idyllischen Weg an der Küste entlang nach Mesa del Mar wandern kann. Der Teide Mit seinen 3718 Metern ist der Pico de Teide nicht nur der bedeutendste Berg der Kanarischen Inseln, sondern sogar der höchste in Spanien. Sie können ihn zu Fuß oder per Bahn besteigen. Zu Fuß ist's anstrengender, aber gesünder; immerhin dauert es fünf Stunden, immer steil bergauf. Die Bahn ist bequemer, aber nicht ohne Risiko: Der schnell bewältigte Höhenunterschied von 2356 auf 3555 Meter bekommt nicht jedem. Von der Bergstation aus müssen Sie noch eine halbe Stunde durchs Geröll hinaufsteigen - dann sind Sie am Gipfel. Dieser Aufstieg ist keine alpine Leitung, aber er strengt an. Einmal wegen der Höhe, die auch dem Gesündesten zu schaffen macht. Und dann, weil man in dem Geröll leicht rutschen kann (nehmen Sie feste Schuhe mit!). Die Luft ist dünn, das Blut hämmert in den Schläfen, die Sonne brennt erbarmungslos und Schwefeldampf beleidigt die Nase. El Sauzal - Weinprobe in der "Casa del Vino" Das gepflegte Dörfchen El Sauzal liegt im Nordosten Teneriffas oberhalb einer Steilküste. Die größte Attraktion des Ortes ist die "Casa del Vino La Baranda", ein Weinmuseum, das in einem antiken, liebevoll restaurierten Weingut aus dem 17. Jahrhundert untergebracht ist. Hier werden der Weinbau und seine Geschichte auf den Kanaren in allen Einzelheiten dargestellt. Antike Weinpressen und Werkzeuge werden gezeigt und Weine aus allen Regionen der Insel können probiert werden. Wer dann auf den Geschmack gekommen ist, kann sich im Weinladen gleich mit den edlen Tropfen versorgen. Neben den breitgefächerten Angeboten rund um den kanarischen Wein gibt es auch noch andere kulturelle Aktivitäten. Regelmäßig finden Konzerte, Vorträge und Ausstellungen statt. Im Restaurant und in der Tasca-Bar wird die traditionelle kanarische Küche gepflegt. Eine Abteilung des Museums beschäftigt sich mit der Imkerei, die auf Teneriffa ebenfalls eine lange Tradition hat. Die "Casa de Miel", das Honighaus, bietet interessante Einblicke in die Kunst der Honigherstellung. Montags ist das Museum geschlossen. Oberhalb der "Casa del Vino" direkt an der Autobahnzufahrt liegt ein Café, das ebenfalls "La Baranda" heißt und von dessen Gasträumen aus man einen herrlichen Ausblick über El Sauzal, das Meer und den Teide hat. Auch für Sportfans hat El Sauzal einiges zu bieten. Wenn man der gewundenen Straße von der Autobahnabfahrt aus hinab Richtung Ortskern folgt, kommt man an dem gut ausgeschilderten Sportzentrum, genannt "Complejo Deportivo", vorbei. Hier kann man zu moderaten Preisen Tennis, Squash, Paddel, Tischtennis oder Minigolf spielen. Schläger, Bälle und sonstiges Zubehör können gegen Gebühr ausgeliehen werden. Es gibt auch ein Fitnessstudio auf dem Gelände. Das Zentrum von El Sauzal ist liebevoll begrünt und gepflegt. Dem Rathaus mit seinen reizvollen kanarischen Balkonen ist ein Auditorium für kulturelle Veranstaltungen angeschlossen. Die nahegelegene Kirche "San Pedro Apóstol" wurde im Jahre 1515 auf Weisung von "Johanna, der Wahnsinnigen", der Königin Juana de Castilla, errichtet. Ungewöhnlich an diesem Gotteshaus ist, dass das Kirchenschiff von einer weißen Kuppel gekrönt ist. Das Innere von "San Pedro Apóstol" bietet einige Kirchen - und Kunstschätze: ein silbernes Tabernakel aus dem Barock, gefertigt von Goldschmieden aus La Laguna, außerdem eine Dolorosa der sevillanischen Schule, einen Sankt Sebastian aus dem 16. Jahrhundert aus Flandern, eine bedeutende Sammlung andalusischer Malerei mit religiösen Motiven und ein klassizistisches Taufbecken aus italienischem Marmor. Als die damalige Hauptstadt Teneriffas, La Laguna, im Jahre 1752 von der Pest heimgesucht wurde, war diese Kirche zeitweise der Sitz der Inselregierung. Im Dorf gibt es auch einen wunderschönen Aussichtspunkt, den "Mirador de la Garañona". Er ist in mehreren mit exotischen Gewächsen bepflanzten Terrassen über einer 310 Meter hohen Steilküste angelegt und bietet einen Blick entlang der Küste bis nach Mesa del Mar im Nordosten und bis nach Puerto de la Cruz und zur Isla Baja im Westen, sowie auf die Bucht "La Garañona", den einzigen Sandstrand von El Sauzal. Um den Ortskern herum liegen mehrere gepflegte Villensiedlungen, in denen auch viele deutsche Ruheständler leben. Jedes Jahr im Januar findet in El Sauzal ein Schauspiel von inselweiter Bedeutung statt. In der Nacht des 5. Januar, am Vorabend des Dreikönigstages (dem spanischen Weihnachtsfest, wenn die Heiligen Drei Könige den Kindern die Geschenke bringen) wird ein großes Krippenspiel aufgeführt. In einer Szenerie von 2000 Quadratmetern Größe wird unter Mitwirkung von über 400 Laiendarstellern die Ankunft der Könige aus dem Morgenland aufgeführt. Das Städtchen verwandelt sich dann in ein kleines Bethlehem mit dem Palast des Herodes, dem Stall, einem Markt, der Herberge und allem, was dazu gehört. Man erreicht den Ort über die Nordautobahn TF-5. Die Abfahrt El Sauzal liegt zwischen Tacoronte und La Matanza. Von dem großen Kreisel auf der dem Meer zugewandten Seite der Autobahn führt die erste Abfahrt nach Tacoronte hinein, die zweite in einer langen gewundenen Straße zur Ortsmitte von El Sauzal hinab und an der dritten liegt die "Casa del Vino La Baranda". Mit dem Bus kann man El Sauzal am besten vom Busbahnhof in La Laguna aus erreichen. Von dort aus fährt etwa alle dreiviertel Stunde die Linie 11 oder 12 nach El Sauzal. Man kann auch von Puerto de la Cruz aus mit der Linie 101 nach Tacoronte fahren und dort in der Ortsmitte in die 12 umsteigen. Diese Verbindung ist jedoch nicht sehr gut und kann mit langen Wartezeiten verbunden sein. Nimmt man die 102, die direkt nach La Laguna fährt und nicht in jedem Dorf hält, wird man wahrscheinlich schneller ankommen. Garachico Bis 1706 war es die bedeutendste Hafenstadt der Insel. Zuckerrohr und Wein hatten die Stadt im 16. und 17. Jahrhundert reich gemacht. Beides wuchs auf Lava-Erde, die der Volcán Viejo einst ausgespien hatte. 1706 brach er erneut aus. Glühende Lava überzog die Felder, schüttete den Hafen zu und zerstörte den größten Teil der Stadt. Von einem Tag zum anderen verlor Garachico jede Bedeutung. Heute wirkt das, was damals übrigblieb, wie ein Museum: Reste einer kanarischen Hafenstadt, wie sie vor 400 Jahren aussah. Dazu gehört auch das Castillo de San Miguel, eine imponierende Burg aus dem 16. Jahrhundert - gleich beim Hafen. (Den neuen Ort baute man auf die Halbinsel, die entstand, als die Lava ins Meer floß.) Oberhalb von Garachico, bei El Tanque (das man über eine ungemein kurvenreiche Bergstraße erreicht), wächst Teneriffas bester Wein. Man kauft ihn dort noch preiswert. Und sechs Kilometer westlich, bei Los Silos, finden Sie ein angenehmes Meerwasser-Schwimmbecken. Icod de los Vinos Der Name sagt's: Hier kommt der meiste Wein der Insel her. Die Landschaft ist äußerst fruchtbar; selbst in der Altstadt grünt es an je-der Ecke, auf jedem Plätzchen. Darüber hinaus hat Icod drei Attraktionen zu bieten. Erstens den ältesten und größten, den Guanchen heiligen Drachenbaum der Insel. Er ist rund siebzehn Meter hoch und uralt. Man spricht von drei-bis fünftausend Jahren. Wahrscheinlich sind's noch nicht mal tausend, aber auch das imponiert. (Man kann hier Samen kaufen und zu Hause im Garten Drachenbäumchen ziehen. Sie sind winterhart, wachsen aber imZeitlupentempo.) Zweitens steht gleich hinterm Baum die Kirche San Marcos. Sie stammt aus dem 15. und 16. Jahrhundert und enthält viele Beispiele für den hohen Stand des heimischen Kunsthandwerks. Und drittens hat man von Icod einen überwältigenden Blick auf den Teide. Im Zeichen des Drachenbaums Der Drachenbaum von Icod de los Vinos ist das Wahrzeichen sowohl der alten Weinstadt als auch der Insel Teneriffa selbst. Tausend Jahre soll er alt sein. Wissenschaftliche Schätzungen gehen von etwa 600 Jahren aus. Genau weiß es niemand, denn der "Drago Milenario" ist kein Baum sondern ein Agavengewächs und bildet keine Jahresringe aus, an denen man das Alter ablesen könnte. Fest steht jedoch, dass er mit seinen sechs Metern Umfang und 17 Metern Höhe der älteste und größte Drachenbaum er Welt ist. Alterwürdig erhebt er sich über dem Botanischen Garten, den man zu seinen Füßen angelegt hat. In ihm wachsen einheimische Pflanzen aus allen Teilen und Höhenlagen der Insel, unter anderen auch die rote Tabaiba aus dem Tenogebirge und die typischen Lorbeerbäume. Zugang zum Park hat man durch das Drachenbaumhaus, in dem es kanarische Spezialitäten, Souvenirs und kostenlose Weinproben gibt. Ab Juli wird noch ein zweiter Eingang geöffnet, der durch eine neuentdeckte Vulkanhöhle führt. Der Drachenbaum ist zwar die bekannteste Attraktion der Stadt, doch diese hat noch vieles mehr zu bieten. 1501 gegründet beherbergt Icod de los Vinos zahlreiche Herrenhäuser, kleine Paläste sowie Kirchen und Klöster. Die Altstadt von Icod erstreckt sich direkt neben dem Drachenbaumpark. Gegenüber befindet sich die Plaza de Andrés de Lorenzo Cáceres mit der Pfarrkirche Iglesia de San Marcos. Diese Kirche aus dem 17. Jahrhundert hat ein sehenswertes Renaissance-Portal. Im Inneren gibt es einen silbernen Altar und eine Monstranz und im angeschlossenen Museum ein zwei Meter hohes Kreuz, eine Filigranarbeit aus mexikanischem Silber. Die terrassenförmig angelegte Plaza liegt hoch über den unteren Stadtteilen und bietet einen großartigen Blick über die Stadt und das Meer. Grünanlagen, Pavillons und hohe, schattenspendende Bäume laden zum flanieren ein. An den Wochenenden gibt es einige Stände mit kunsthandwerklichem Angebot. Wenige Meter darüber liegt die kleine Plaza de la Constitución mit ihren liebevoll restaurierten Häusern aus dem 16. bis 18. Jahrhundert. In zwei Weinbodegas wird man freundlich eingeladen, den rund um Icod angebauten Wein zu probieren und zu kaufen. In der Mitte des Platzes ist um einen Brunnen ein Garten angelegt, in dem unter anderem eine seltene Kandelaberpalme wächst. Wer Icod schon einmal besucht hat, wird eine besondere Attraktion vermissen. Das Schmetterlingshaus, in dem man freifliegenden, farbenprächtigen Schmetterlingen aus aller Welt begegnen konnte, wurde wegen angeblicher Verstöße gegen Bauvorschriften geschlossen. Icod de los Vinos verfügt auch über einen hübschen, feinsandigen, schwarzen Strand, die Playa de San Marcos. Er liegt in einer tiefen Felsenbucht. Hierher kommen vor allem die Einheimischen zum Baden. Rund um den Strand gibt es einige kleine Läden, Cafés und Lokale. In den Strandrestaurants kann man fangfrischen Fisch und andere kanarische Gaumenfreuden genießen. In der Nähe befindet sich der Fischerhafen mit seinen bunten Fischerbooten, die mit einem Kran vom Kai aus zu Wasser gelassen werden. Der Strand ist zwar klein, aber - außer in den spanischen Sommerferien - nicht überlaufen. Oberhalb von Icod de los Vinos befindet sich eine große vulkanisch gebildete Höhle, die Cueva del Viento. Ihre verzweigten Gänge erstrecken sich über mehrere Ebenen und sind Lebensraum für verschiedene einzigartige Tierarten. Bisher wurde die Windhöhle auf fast 15 Kilometern Länge erkundet. Die ersten zweihundert Meter sollen noch in diesem Sommer für den Publikumsverkehr geöffnet werden. An der Nordküste Teneriffas etwa 15 Kilometer westlich von Puerto de la Cruz gelegen erreicht man Icod de los Vinos von Puerto bzw. Santa Cruz aus, indem man der Nordautobahn TF-5 Richtung Westen folgt bis sie in eine Landstraße übergeht, von dort an ist Icod gut ausgeschildert. Mehrere Busse fahren von Santa Cruz und Puerto de la Cruz aus nach Icod de los Vinos. Die Altstadt und der Drachenbaum liegen etwa zweihundert Meter oberhalb des Busbahnhofs. Kein Krieg im Valle de Guerra Der kleine Ort Valle de Guerra im Nord osten der Insel wird von Einheimischen gern als der Garten Teneriffas bezeichnet. Das grüne Tal am Meer mit seinen Weinbergen, Strelitzienpflanzen, Bauerngärten, Plantagen und Terrassenfeldern liegt zwischen Tacoronte und Bajamar. Oft wird der Ortsname wörtlich mit "Tal des Krieges" übersetzt, mit der Begründung, dass dort zur Zeit der Eroberung durch die Spanier Schlachten gegen die Guanchen, die Ureinwohner Teneriffas, stattgefunden haben. Im Gegensatz zu der etwa zwanzig Kilometer entfernten Ortschaft "La Matanza", deren Name "Das Gemetzel" bedeutet und tatsächlich auf die Kämpfe zwischen Guanchen und Spaniern zurückgeht, hat der Name "Valle de Guerra" jedoch nichts mit Krieg zu tun. Er geht zurück auf die Familie de la Guerra, der einst das ganze Tal gehörte. Don Hernán de la Guerra, einer der Konquistadoren von Teneriffa, war Stammvater der tinerfeñischen Familie de la Guerra, der lange Zeit das gesamte Tal gehörte und die das Dorf begründete. Auch der Name eines emblematischen Gebäudes von "Valle de Guerra", der "Casa de Carta" in der Calle del Vino, der an Land - und Seekarten denken lässt, geht auf eine einflussreiche Familie des Tals zurück. Das typisch kanarische Herrenhaus aus der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts wurde anno 1726 von Capitán Matías Rodríguez Carta der Familie de la Guerra abgekauft. Seine Familie bewohnte es nur zur Erntezeit. Heute gehört die "Casa de Carta" der Inselregierung und beherbergt das Anthropologische Museum. Sowohl das um einen Innenhof konstruierte Haus selbst, als auch die in 14 Räumen ausgestellte Sammlung, die das Alltagsleben der Einwohner Teneriffas in den vergangenen Jahrhunderten dokumentiert, sind sehenswert. Das Museum liegt etwas außerhalb an der Straße, die an der Kirche vorbei aus dem Ort hinaus Richtung Tacoronte führt. Die Kirche "Nuestra Señora del Rosario" ist der Mittelpunkt der Volksfeste von Valle de Guerra. Im Mai wird die Romería zu Ehren von San Isidro Labrador und Santa María de la Cabeza gefeiert. Höhepunkt ist der Umzug der geschmückten Festwagen, von denen herab kanarische Spezialitäten wie Schweinefleisch, Papas Arrugadas (Kartoffeln mit Salzkruste) und Rotwein verteilt werden. Anfang Oktober wird das Volksfest zu Ehren der Jungfrau von El Rosario begangen. Im Verlauf dieses Festes wird die Schlacht von Lepanto nachgestellt, eine Seeschlacht vor Griechenland bei der die Christen den Vormarsch der Türken im Mittelmeerraum aufhielten. Eines der siegreichen Schiffe war der Virgen del Rosario gewidmet. Fährt man weiter zum Ortsmittelpunkt, kommt man zu einer kleinen Plaza mit Spielplatz und einem Drachenbaum. In den angrenzenden Straßen gibt es einige Cafés und Restaurants. Im Ortsteil La Barranquera, unterhalb von Valle de Guerra am Meer gelegen, gibt es ein kleines Wäldchen direkt am Wasser. Ein eher ungewöhnliches Naturphänomen, denn in den Küstengebieten Teneriffas gedeihen solche Baumgruppen normalerweise nicht. Hierher kommen die Einheimischen gern zum Picknicken und Grillen und jugendliche Surfer treffen sich, um mit ihren Bodyboards auf den Wellen zu reiten. Zum Baden ist die steinige Küste jedoch nicht geeignet. Das geht nur von dem winzigen Kieselstrand an dem kleinen Hafenbecken von La Barranquera aus. Hier liegen malerisch die bunten Fischerboote auf dem Land. Die Boote sind aber auch das einzige was hier malerisch ist. Die Bebauung ist eher ungeordnet und heruntergekommen. Dennoch hat man - vielleicht im Hinblick auf eine spätere touristische Erschließung der Zone - eine recht hübsche Uferpromenade aus Naturstein neben den Hafen gebaut. Diese ist sogar teilweise behindertengerecht gestaltet, was angesichts des unwegsamen Geländes drumherum zunächst noch sinnlos erscheint. Folgt man der Promenade kommt man zu besagtem Wäldchen. Valle de Guerra erreicht man, indem man von der Nordautobahn aus auf der Höhe von La Laguna Richtung Tegueste/Tejina abbiegt, ab der Ortschaft Tejina ist es ausgeschildert. Oder auch von Tacoronte aus, indem man in der Ortsmitte am Kiosk auf die Landstraße nach Tejina abbiegt, die direkt nach Valle de Guerra führt. Nach La Barranquera kommt man, indem man von der Ortsmitte einige hundert Meter Richtung Tejina und Bajamar fährt und dann links in den Camino Moya einbiegt. Man fährt am "terrero de lucha", einer Arena für den kanarischen Kampfsport "Lucha Canaria", vorbei und biegt dann nach links Richtung Meer ab. Die Anreise mit dem Bus ist möglich, aber nicht empfehlenswert, da man die Schönheiten dieses Tals während eines Ausfluges kaum zu Fuß erkunden kann. Bewegt man sich im Auto oberhalb des Ortes durch die Landschaft, kann man schöne Gärten und Pflanzungen und malerische kanarische Landhäuser entdecken. La Guancha Die Höhenstraße, an der La Guancha liegt - sie führt von Icod de los Vinos nach Los Realejos - ist großartig. Dennoch ist La Guancha, gar nicht weit von der Touristenküste entfernt, sehr urtümlich geblieben - ein echtes kanarisches Städtchen. Man parkt neben der Kirche, bummelt durch die Gassen, sieht saubere Häuser, sehr schöne Gärten und stilechte Innenhöfe. Las Cañadas Das ist, in 2000 Meter Höhe eine erstaunliche Landschaft, die man eher auf dem Mond erwartet: eine riesige, fünfzehn Kilometer breite, steinige Pfanne voller mächtiger Lavatrümmer. Die Erklärung für diese äußerst sonderbare Landschaft, die man zum Nationalpark ernannt hat: Es ist ein uralter Vulkankrater, einer der größten der Welt,der von Lava-Tälern durchzogen ist. Los Cristianos Das Meer gibt sich hier warm und sehr ruhig. Der schöne 400 Meter lange und sehr breite Sandstrand ist flach und durch Dämme geschützt. Außerdem zählt man in Los Cristianos die meisten Sonnentage auf Teneriffa. Kein Wunder, daß aus dem ehemals stillen Fischerhafen ein vielbesuchter Ferienort mit zahllosen Hotels, Pensionen und Appartementhäusern, Restaurants, Bars und Diskos geworden ist. Los Gigantes Es sind in der Tat gigantische Felswände, die da, bis zu 500 Meter hoch eine Bucht beschützen. Das moderne Feriendorf zwischen den Felsen und dem urtümlichen Fischernest wirkt in dieser Nachbarschaft eher kleinkariert. Immerhin: Es hat einen Yachthafen und einen Strand aus schwarzem Lavasand. Masca In seiner ganzen Schlichtheit hatte der kleine, auf mehrere Täler und Schluchten verteilte Ort so viel Charme, daß er (kaum zugänglich) unter den wahren Freunden Teneriffas als einer der wenigen Geheimtips gehandelt wurde. Damit ist es aus. Die kriminelle Bergstraße (bis 1960 gab es überhaupt nur einen Maultierpfad) wurde zivilisiert, Masca bekam elektrisches Licht - und nun kommen Touristen busweise, um ein kanarisches Ur-Erlebnis zu haben. Spannend und anstrengend ist es jedoch nach wie vor, durch die wilde Masca-Schlucht in zwei Stunden zur Küste hinab zu wandern. Playa de las Américas Hier tut sich seit Jahren Gewaltiges: Die größte Hotel- und Appartementsiedlung der Kanarischen Inseln wächst und wächst. Bald wird sie sich mit dem ebenfalls nicht bescheidenen Los Cristianos zu einer monströsen Ferien-Großstadt verbunden haben. Man hat zwischen den teils futuristischen Hotelkomplexen angenehme palmengesäumte Straßen und Wege angelegt, zahllose Bistros und Boutiquen dazwischengepflanzt. Sogar ein Spielkasino gibt es inzwischen. Mit dem Charakter der Insel hat das nichts mehr zu tun. Als touristische Entwicklungshelfer vor Jahren der damals ungemein tristen Landschaft den Namen»Playa de las Américas« gaben, lachte ganz Teneriffa. Heute herrscht nur noch Be- und Verwunderung, in welch amerikanischem Tempo sich alles entwickelt. Zum Baden gibt's Sandstrände zwischen Klippen. Wo Sand fehlt, wird welcher hergeschafft. Dennoch würde der Strand für die Urlauber nie reichen, wenn die meisten nicht sowieso lieber am hoteleigenen Swimmingpool wären. Oder im »Aquapark Okus«, einer gleichfalls künstlichen, sehr vergnüglichen Bade-Oase mit kühnen Wasserrutschbahnen und kunstvollen Wildgewässern - gleich nördlich von Playa de las Américas. Puerto de la Cruz Im 17. Jahrhundert hieß es “Puerto de la Orotava”; es war der Hafen der Stadt La Orotava. Aber die temperamentvolle Brandung verhinderte, dass eine bedeutende Hafenstadt daraus wurde. So ist es nun - als Puerto de la Cruz - die temperamentvollste, größte und internationalste Touristenstadt der Kanaren mit großen Meerwasserschwimmbädern sowie dem schwarzen Sandstrand “Playa de Martiánez” und “Punta Brava”. Punta del Hidalgo Teils ist es noch Fischernest, teils Quartier für Wanderer, die in die Anaga-Berge wollen, teils ein -allerdings ruhiger- Badeort mit den üblichen Hotelbauten. Singen und Tanzen gehören noch zur Tradition; aus Punta del Hidalgo kommen die besten Folkloregruppen der Insel. San Andrés und Las Teresitas - Goldener Sand aus der Sahara San Andrés ist ein malerischer Fischerort und liegt am Fuße des Anagagebirgsmassivs etwa acht Kilometer nördlich von Santa Cruz. An der Uferpromenade bieten zahlreiche Restaurants und Bars die besten Gerichte aus fangfrischem Fisch, die die kanarische Küche zu bieten hat. Wenn man sich bei einem Bummel durch die engen Gassen unter die Bewohner des Dörfchens mischt, bekommt man in dieser von der Tourismuswirtschaft (noch) nicht verdorbenen Gemeinde einen Einblick in das normale Alltagsleben der Canarios. Das kleine Kirchlein des Ortes, die Iglesia de San Andrés, stammt aus dem 16. Jahrhundert und ist noch unverfälscht erhalten. Am von Santa Cruz weggewandten Ende der Durchgangsstraße, an der gemeinsamen Mündung der Barrancos El Cercado und Las Huertas ins Meer, befindet sich linker Hand die Ruine des "Castillo", eine niedrige, runde Verteidigungsanlage aus dem Jahre 1705, die in geradezu grotesk anmutender Weise in der Mitte entzweigebrochen daliegt. Dieses Castillo von San Andrés gehört zu einer ganzen Reihe von kleinen Befestigungsanlagen, die errichtet wurden, um die Insel gegen Feinde und Piraten zu verteidigen. Beim Angriff Lord Nelsons auf Teneriffa im Jahr 1797 spielte das Castillo eine wichtige Rolle. Mehrfach wurde es durch Überflutungen aus den Barrancos zerstört und wieder aufgebaut. In seinen heutigen Zustand wurde das Gebäude durch eine Überschwemmung im Jahre 1898 versetzt. Karibikfeeling im Wüstensand Fährt man ein paar hundert Meter weiter erreicht man den Strand "Las Teresitas". Er ist mit Abstand der schönste Strand Teneriffas. Auf über ein einhalb Kilometern Länge sorgen feiner, goldener Sand und Unmengen von Palmen dafür, dass man sich fast in die Karibik versetzt fühlt. Der Strand wurde in den 70er Jahren künstlich angelegt, indem man viele Tonnen Wüstensand aus der ehemaligen spanischen Provinz Sahara hierher verschiffte und aufschüttete. Denn auf Teneriffa gibt es - wegen des vulkanischen Ursprungs - sonst nur dunkle und oft grobsandige Strände. Ein Wellenbrecher-Damm, der sich vor der gesamten Breite der Bucht erstreckt, sorgt dafür, dass der kostbare Sand nicht so schnell wieder fortgeschwemmt wird. Durch den Damm ist auch das Schwimmen und Baden in dieser Bucht absolut sicher, was die Playa Las Teresitas zum idealen Familienstrand macht. In dem seichten, meist ruhigen Wasser lassen sich auch kleine und größere Fische beobachten. Der Strand ist sehr gut ausgestattet, aber (bisher noch) alles andere als eine Touristenfalle. Es werden verschiedene Aktivitäten angeboten, wie Beachvolleyball, Aerobic und Tretboot fahren, in den Sommermonaten gibt es sogar eine (spanische) Bibliothek im Zelt. Es gibt einige containerförmige Strand-Bars, gepflegte Süßwasser-Duschen und Toiletten, Telefonzellen, eine Rot-Kreuz-Station und ausreichend Parkplätze. Bisher wird der Strand überwiegend von Einheimischen genutzt und es gibt auch fast keine Unterkünfte für Urlauber. Das soll sich nun ändern, denn man hat bereits begonnen, die Umgebung des Strandes umzugestalten. Bald sollen Läden und Ferienappartements auch in San Andrés entstehen. Das Strandleben wird von den Bauarbeiten bisher jedoch nicht beeinträchtigt. FKK am Möwenstrand Wenn man der Landstraße weiter Richtung Nordosten folgt, gelangt man an den hoch über "Las Teresitas" gelegenen Aussichtspunkt "Los Órganos". Dieser Mirador macht zwar einen sehr verwahrlosten Eindruck, doch es lohnt sich dennoch anzuhalten, den der Ausblick über den Strand und die Küste ist wirklich atemberaubend. Fährt man noch ein Stück weiter an der Küste entlang, gelangt man an die Abzweigung zum Strand "Las Gaviotas" (Die Möwen). Die Fahrt hinab zum Strand mutet ein wenig halsbrecherisch an. Außer einem kleinen, einfachen Kiosk gibt es hier keine Infrastruktur. An diesem Platz ist es durchaus üblich und gestattet nackt zu baden und zu sonnen. Vom anderen Ende des Parkplatzes aus kann man zu Fuß zum Strand Playa Chica gelangen, der vor einer Appartementanlage liegt. Man erreicht San Andrés von Santa Cruz aus, indem man auf der Avenida de Anaga am Hafen entlang in nordöstlicher Richtung aus der Stadt fährt. Die Landstraße TF-111 führt am Meer entlang direkt nach San Andrés und zum Teresitasstrand. Die Buslinie 910 fährt alle 10 Minuten vom Busbahnhof und den Haltestellen an den Straßen, die am Hafen entlang führen, zur Playa Las Teresitas. San Juán de la Rambla Der Kirchplatz ist ebenso hübsch wie die Pfarrkirche, die wertvolle Gegenstände aus Silber enthält. Die Straße in Richtung Osten, nach Los Realejos, ist in den Berg gehauen, der hier jäh ins Meer abfällt. Sie führt über tiefe Schluchten und ist einer der schönsten Küstenwege der Insel. Santa Cruz de Tenerife Lange Zeit war Santa Cruz nur der unbedeutende Hafen von La Laguna, der damaligen Inselhauptstadt. Dann wurde der Hafenort reich, vornehm, stattlich und schließlich selbst Hauptstadt. Trotz der vielen Geschäfts- und Verwaltungsbauten, die das Zentrum in den letzten Jahren verändert haben, ist Santa Cruz unbestreitbar schön: mit weiten Plätzen, breiten Alleen, hübschen Brunnen und vielen Blumen. Hier zeigt sich die ganze Prachtentfaltung einer selbstbewußten Handelsstadt des 18. Jahrhunderts. Tacoronte Das ist nicht nur Teneriffas Rotwein-Hauptstadt (ringsum liegen viele Weinberge). Es ist auch ein ganz typisch kanarisches Städtchen - und dazu ein wichtiges kirchliches Zentrum der Insel. Hier wird der »Señor de los Dolores« (der Herr der Schmerzen) verehrt. Sein Standbild aus dem 17. Jahrhundert - nicht gekreuzigt, sondern am Fuß des Kreuzes - finden Sie in der barocken Kirche des ehemaligen Augustinerklosters. Nördlich, in Mesa del Mar, gibt's am Meer neben einem Schwimmbecken auch einige sandige Badebuchten. Taganana Taganana (das Guanchenwort bedeutet "Das Gebiet der Felsen") ist eine der ältesten Siedlungen der Insel - ganz abgelegen, aber in einer fruchtbaren Landschaft. An den steilen Berghängen wächst ein guter Wein. (Bis 1960 gab es nur Maultierpfade, um den Ort zu erreichen.) Vilaflor Das ist das höchstgelegene Dorf des ganzen kanarischen Archipels (1466 m). Und eines der hübschesten. Es hat steile, gewundene Gassen und alte Häuser mit weiß getünchten Fassaden. Die äußerlich schlichte Kirche San Pedro enthält erstaunlich schöne Schnitzereien. Vilaflor heißt auf deutsch »Ich sah die Blume«. Ringsum wächst und blüht es, dass es eine Pracht ist: Orangen und Zitronen, Gemüse und Blumen. Trotz der Höhe gedeihen noch Wein, Palmen und Esskastanien. Der Kiefernwald von Vilaflor war einst der berühmteste von Teneriffa - wegen der Riesenexemplare, die hier wuchsen. Leider hat man viel abgeholzt. Aber immer noch ist der Wald sehr schön; auch heute gibt es dort noch Kiefern mit einem Stammumfang von acht und einer Höhe von 60 Metern.